Behandlungsansatz

Psychotherapie heißt für mich: Unterstützung zur persönlichen Weiterentwicklung. Das bedeutet, sich mit dem, was den Einzelnen ausmacht, liebevoll auseinanderzusetzen und den Mut zu finden, sich von alten Mustern zu lösen und neue Wege zu beschreiten.

Mein psychotherapeutischer Ansatz ist methodenübergreifend. Ausgehend von der Verhaltenstherapie als eine der drei zugelassenen Richtlinienverfahren integriere ich Elemente verschiedener Therapieschulen mit dem Ziel, der Persönlichkeit des Klienten optimal begegnen zu können und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Die von mir angewandten Methoden basieren auf
folgenden Therapieschulen/Ansätzen:
liste-praxis-therapie-12px  Kognitive Verhaltenstherapie:

Die Verhaltenstherapie ist ein durch empirische Untersuchungen abgesicherter, effektiver Ansatz zur Veränderung nicht hilfreicher Denkmuster, Verhaltensweisen und belastender Gefühle. Sie geht davon aus, dass unsere Denkweise bestimmt, wie wir uns fühlen. Unsere Gefühle bestimmen stark, wie wir uns verhalten und wie wir körperlich reagieren. Durch das Bewusstmachen, Überprüfen und Verändern von „Kognitionen“ (Gedanken, Einstellungen, Bewertungen, Überzeugungen), als auch dem Ausprobieren neuen Verhaltens eröffnen sich neue Möglichkeiten. Oft kann hierdurch die eigene Lebensqualität nachhaltig verbessert werden.

liste-praxis-therapie-12px Klientenzentrierte Gesprächsführung (GwG):

Entwickelt von Carl Rogers geht sie von der Grundannahme aus, dass sich jeder Mensch optimal entwickeln kann, wenn er eine Chance dazu erhält. Im Mittelpunkt der Beratung steht das Individuum und nicht das Problem. Ziel ist es, den Menschen so zu unterstützen, dass er mit gegenwärtigen und späteren Problemen besser umgehen kann. Tragende Elemente in der Therapie sind hierbei Stimmigkeit, Empathie, Wertschätzung und bedingungsfreies Akzeptieren.

liste-praxis-therapie-12px Traumazentrierte Psychotherapie:

Die Bearbeitung und Bewältigung von Problemen, die im Anschluss an ein kritisches Lebensereignis auftreten, steht im Mittelpunkt der Traumatherapie. Stabilisieren, Ressourcen aktivieren, das „Durcharbeiten“ des Traumas sind Aspekte der Traumatherapie, die die Integration der traumatischen Erfahrung in das eigene Leben zum Ziel hat. Imaginationsübungen, Distanzierungstechniken, die Methode des EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) nach F. Shapiro oder eine verlängerte Konfrontation mit den Gedanken und Gefühlen an das Trauma können hierbei zum Einsatz kommen.

liste-praxis-therapie-12px Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT):

In der ACT werden sowohl Akzeptanz- und Achtsamkeitsstrategien als auch Strategien der Verhaltensänderung und des engagierten Handelns eingesetzt. Ziel ist es, die psychische Flexibilität zu erhöhen, die für ein wertorientiertes Leben unter ständig wechselnden inneren und äußeren Lebensbedingungen erforderlich ist.

liste-praxis-therapie-12px Achtsamkeit / Mindfullness:

Achtsamkeit meint das bewusste Wahrnehmen eines Augenblicks und das Entwickeln der inneren Haltung, jeden Augenblick so anzunehmen, wie er ist. Sie hilft, den Alltag zu entschleunigen, bewusster zu (er)leben und sich zu entspannen. In der Therapie hilft das Erlernen von Achtsamkeit eigene Gefühle und Bedürfnisse besser wahrzunehmen und einem Burnout vorzubeugen.